«AM ANFANG IST DAS CHAOS...»



«Meine Malerei entsteht, indem ich ein sehr gründliches, sinnlich sattes Chaos anrichte. Schicht um Schicht trage ich auf, lasse ein differenziertes, heterogenes Gebilde entstehen, bis es förmlich nach einer neuen Struktur ruft.»

«Ich bin inspiriert von Material und Farbe auf der einen Seite, aber auch von Wort, Geschichte, Motiv auf der anderen Seite.»



«lch male mit dem reinen Farbpigment und einem Bindemittel. Dass die Farbe für jeden Auftrag neu angerührt werden muss und dadurch nie ‒ wie Tubenfarbe ‒ die immer gleiche Konsistenz hat, unterstützt den Vorgang der Differenzierung und Verlebendigung des Farbauftrags. Dazu kommen Experimente mit verschiedensten Materialien, Zeichen- und Drucktechniken.»


«Malen gliedert sich für mich in zwei Tätigkeiten, nämlich einmal das genaue Hinschauen, das Lernen am schon Gelungenen, ausgehend von der Frage: Was hat da funktioniert? Zum anderen geht es sicher auch darum, seinen Impulsen freien Lauf zu lassen, um zu einem direkten, unverstellten Bildausdruck zu kommen.»

«In meiner Tätigkeit als Kursleiterin vermittle ich diesen Ansatz, wie man zu neuen Bildern kommt, zu nicht vorher vorgestellten, sondern zu solchen, die sich aus der Tätigkeit des Malens und Sehens ergeben.»